Ursprüngliche Pläne zu französischem Möbelemissionslabel überarbeitet

Sonntag, 29. Januar 2017

Kategorie: Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel, Recht

Die Pläne Frankreichs zur Einführung eines Möbelemissionslabels wurden auf Druck der Möbelindustrie überarbeitet. Die neuen vorliegenden Gesetzestexte zu dem Label beschränken sich nun ausschließlich auf die Klassifizierung von Formeldehyd. Die ursprünglichen vorgesehenen flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) und die TVOC-Summe sind entfallen.

 

Diese geplante neue Verordnung folgt auf die bereits 2012 in Kraft getretene franzöische VOC-Verordnung für Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände Émissions dans l'air intérieur* und ist unterteilt gleichmaßen auf die Klassen C (schlechteste Einstufung) bis A+ (beste Einstufung) unterteilt.

 

Die avisierten Grenzwerte für Formaldehyd sollen ≥ 10 µg/m³ in der schlechtesten Klasse C bis zu < 3 µg/m³ in der besten Klasse A+ betragen.

 

Die Einführung des verbindlich für alle Möbel auf dem französischen Markt zu geltenden Labels wurde auf ein Jahr nach hinten verschoben:

 

für Produkte, die ab 2020 neu auf den französischen Markt kommen, gilt der 1.Januar 2020, für Produkte, die bereits vor 2020 auf dem Markt sind, gilt der 1. Januar 2021.

 

Weitere Informationen und die entsprechenden Gesetzestexte finden Sie auf der Seite der französischen Regierung (nur in französisch).

Seit Anfang Oktober 2016 gehört Daniel Tigges neben Dr. Frank Kuebart zur Geschäftsführung der eco-INSTITUT Germany GmbH. Mehr lesen

eco-INSTITUT-Label im TV

Die WDR-Servicezeit am 18.10.2016 berichtete u.a. welche freiwilligen Gütezeichen  Sicherheit geben: "Auf Nummer Sicher gehen Verbraucher mit Siegeln wie [dem] des eco-INSTITUTs."

Den ganzen Beitrag dazu kann man in der ARDMediathek hier anschauen.

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