12. Mai 2020 | Karin Roth | Alle Beiträge, Unternehmen

Wer steckt eigentlich hinter dem eco-INSTITUT? Welche Menschen sorgen dafür, dass im Labor alles rund läuft, die Messergebnisse stimmen und die Kunden zufrieden sind? In loser Folge stellen wir Ihnen hier im Blog die einzelnen Mitarbeiter vor.


Seit 2003 ist Alexandra Kühn im Team des eco-INSTITUTs: anfangs beschäftigt als studentische Hilfskraft betreut die 37-jährige gebürtige Kölnerin heute den Bereich Forschung und Entwicklung im Unternehmen.

Nach dem Abitur studierte sie zunächst Biologie an der Kölner Uni und bewarb sich einige Zeit später beim eco-INSTITUT als studentische Hilfskraft. „Ich musste ja meine Miete zahlen“, lacht sie. Sie hatte Glück: Am Tag ihrer Bewerbung kündigte eine Mitarbeiterin und so konnte sie direkt im Labor anfangen. Mit der Zeit gab es „immer weniger Studium, immer mehr Arbeit“ und schlussendlich brach sie ihr Studium ab und arbeitete zunächst fest angestellt und in Vollzeit im Unternehmen.

Aber eine abgeschlossene Berufsausbildung war ihr wichtig: Daher ließ sie sich – in Kooperation mit dem eco-INSTITUT – zur Chemie-Laborantin bei Currenta in Leverkusen ausbilden. Das Besondere: „Ich war der 1. Azubi von eco“, sagt sie. Während ihrer Ausbildung absolvierte sie auch ein 3-monatiges Praktikum bei Bayer im Bereich schwerer Korrosionsschutz und lernte dabei eine Menge über Farben und Lacke: „Davon profitiere ich heute noch.“ Nach ihrem ersten Ausbildungsjahr begann sie zusätzlich ein 4-jähriges Abendstudium zur Chemie-Technikerin. „Von da an hatte ich eine 60-Stunden-Woche.“ Doch die Mühe lohnte sich: Nach erfolgreichem Abschluss wurde sie von eco übernommen und arbeitete zunächst im Bereich Emissionsprüfkammern und Analytik, seit 2015 und bis zu ihrer Elternzeit im Sommer 2017 als Projektleiterin für die Prüfung und Zertifizierung von Bauprodukten.

Nach 8 Monaten Elternzeit kehrte sie wieder zu eco zurück und ist seitdem für den Bereich Forschung und Entwicklung zuständig. Dabei koordiniert sie Spezialprojekte – z. B. zum Thema Formaldehyd-Abbau –, hält Vorträge und ist in Normungsgremien aktiv. Die flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeiten bei eco findet sie „absolut klasse“ und lobt außerdem das gute Betriebsklima.

Und in der Freizeit? Singen, malen, basteln, in den Tierpark gehen – seit 2 Jahren dreht sich ihr Alltag komplett um den Familienzuwachs, ihre inzwischen 2-jährige Tochter. Und falls sich doch einmal eine kleine Zeitlücke auftut, dann taucht sie zum Ausgleich gerne ab – in einem der Kölner Schwimmbäder.


Bild: privat


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